Ordnungsmaßnahmen - Haupt- und Realschule Brake

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Ordnungsmaßnahmen

Eltern und Schüler

Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen



Leider kommt es manchmal vor, dass sich Schülerinnen und Schüler nicht an die notwendigen Regeln halten, z.B. durch unerlaubtes Verlassen des Schulgeländes, durch Rauchen oder gar durch aggressives Verhalten, und damit den Schulbetrieb nachhaltig stören und hin und wieder sogar unmöglich machen.

Für solche Situationen gibt das Schulgesetz der Klassenkonferenz die Möglichkeit, Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen anzuwenden. Die Regelungen dazu sind im §61 des NSchG zu finden. Dort heißt es:

§ 61

Ordnungsmaßnahmen

(1) Erziehungsmittel sind pädagogische Einwirkungen. Sie sind zulässig, wenn Schülerinnen oder Schüler den Unterricht beeinträchtigen oder in anderer Weise ihre Pflichten verletzen. Sie können von einzelnen Lehrkräften oder von der Klassenkonferenz angewendet werden.

(2) Ordnungsmaßnahmen sind zulässig, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Pflichten grob verletzen, insbesondere gegen rechtliche Bestimmungen verstoßen, den Unterricht nachhaltig stören, die von ihnen geforderten Leistungen verweigern oder dem Unterricht unentschuldigt fernbleiben.

(3) Ordnungsmaßnahmen sind:

  • Ausschluss vom Unterricht in einem oder in mehreren Fächern oder ganz oder teilweise von dem den Unterricht ergänzenden Förder- oder Freizeitangebot bis zu einem Monat,

  • Überweisung in eine Parallelklasse,

  • Ausschluss vom Unterricht sowie von dem den Unterricht ergänzenden Förder- und Freizeitangebot bis zu drei Monaten,

  • Überweisung an eine andere Schule derselben Schulform oder, wenn eine solche Schule nicht unter zumutbaren Bedingungen zu erreichen ist, an eine Schule mit einem der bisherigen Beschulung der Schülerin oder des Schülers entsprechenden Angebot,

  • Verweisung von der Schule,

  • Verweisung von allen Schulen.


 
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